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WW-Therme

Heizung

Warmwasser


Warmwasserbereitung




Haushalte benötigen in der Küche und im Bad warmes Wasser. Das Warmwasser soll mit der
gewünschten Temperatur und Menge ohne große Verzögerung zur Verfügung stehen.
Um Korosion,Steinablagerung,Verbrühungsgefahr und Wärmeverluste zu minimieren soll
die Warmwassertemperatur im Erzeuger und im Rohrnetz 60 Grad nicht überschreiten
(Ausnahme Solare Trinkwassererzeugung und kurzzeitige Aufheizung zur Desinfektion der Legionellen).

Emalierte Warmwasser Speicher besitzen Magnesium Schutzanoden um die Fehlstruktur der Emalierung
zu schützen. Die Anode sollte alle 2 Jahre geprüft und gegebenenfalls erneuert
werden.


Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Für die Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung ergeben sich günstige Voraussetzungen, da der Warmwasserbedarf eines Haushaltes über das Jahr annähernd konstant ist. Es besteht dadurch eine größere Übereinstimmung zwischen Energiebedarf und solarem Energieangebot als bei der Nutzung zur Raumheizung.

Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man jährlich 50 % bis 65 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf an Warmwasser über die Solaranlage bereitgestellt werden. Dann kann die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden. Das ist besonders vorteilhaft, weil sie in diesem Zeitraum wegen des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem niedrigen Nutzungsgrad arbeitet.





Legionellen

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien die im Wasser leben. Eine Übertragung vom Legionellen
ist prinzipiell durch Kontakt mit Leitungswasser möglich. Die Bakterien vermehren sich besonders stark bei 30-45 Grad.

Bei Legionellen handelt es sich um Bakterien die in geringer Konzentation im Grundwasser vorhanden sind. Von dort aus
gelangen sie auch in die Trinkwasser-Installation. Ideale Lebensbedingungen finden sie in Temperaturbereichen zwischen
25 und 45 Grad. Auch stagnierendes Wasser aufgrund selten genutzter Trinkwasserleitungen, begünstigt die Vermehrung
von Legionellen.
Erst ab Temperaturen von 55 Grad kommt es langsam zum Absterben der Legionellen im Wasser, während bei Temeraturen
über 60 Grad üblicherweise nicht überlebt werden. Als Aerosol eingeatmet z.b. beim Duschen können die Legionellen zur
einer schweren Lungenentzündung der sogenannten Legionellose führen. Die leichte Form einer Infektion wird als
Pontiac-Fieber bezeichnet. Schätzungsweise 21.000 Erkrankungen treten in Deutschland pro Jahr auf.
Eine Gesundheitsgefährdung durch Trinken von Wasser, in dem sich Legionellen befinden, besteht in der Regel nicht.



Trinkwassersituation in Deutschland



Ab 1. November 2011 wird eine neue Trinkwasserverordnung in Kraft treten. Vermieter von Mehrfamilienhäusern, deren zentrale Anlage zur Warmwasserbereitung ein Mindestfassungsvolumen von 400 Liter und/oder 3 Litern in jeder Rohrleitung zwischen Ausgang des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle verzeichnet, stehen dann in Pflicht, ihre Warmwasserbereitungsanlagen jährlich auf Legionellen untersuchen zu lassen.
Desweiteren sind Probeentnahmestellen einzubauen und zwar:


•am Ausgang des Warmwasserspeichers,
•am Rücklauf des Warmwasserspeichers (Zirkulation) und
•an einer vom Warmwasserspeicher weitesten entfernten Entnahmestelle

Der technische Maßnahmewert von 100 Legionellen in 100 ml Wasser ist einzuhalten.


Stagnierendes Wasser in den Leitungen

In Trinkwasserinstallationen werden häufig immer noch Geräte unzureichend gewartet oder Leitungsstränge zu wenig oder nicht benutzt, so dass es zur Stagnation des Wassers kommt.



Stagnierendes Trinkwasser stellt ein Problem in der gesamten Trinkwasserversorgung von der Quelle bis zur Entnahmestelle dar. Durch Stagnation kann es aufgrund physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse zur Kontamination des Trinkwassers in den Versorgungssystemen kommen. Stagnationszeiten treten auf, wenn eine regelmäßige Trinkwasserentnahme an jeder Entnahmestelle ausbleibt oder im Leitungssystem Totleitungen vorhanden sind.

Verunreinigungen können beispielsweise ein Auftreten von Verfärbungen wie auch Geruchs- oder Geschmacksprobleme darstellen. Diese sind meistens nicht gesundheitsschädlich, aber entsprechen auf keinem Fall einem hygienisch einwandfreien Trinkwasser.



Das Durchlaufprinzip



Gas-Warmwasserthermen arbeiten nach den energiesparenden Durchlaufprinzip.
Das kalte Wasser wird nach öffnen der jewiligen Zapfstelle währen des Gerätedurchlaufs
erwärmt.

Das Gerät geht erst in Betrieb wenn tatsächlich warmes Wasser benötigt wird. Es entstehen
keine Bereitschaftswärmeverluste. Das spart Geld und schont die Umwelt. Gas-Warmwasser-
thermen eignen sich wo die Warmwasserbereitstellung für Wohn und Einfamilienhäuser
getrennt von der Heizung erfolgen soll.

Sie werden für die Warmwasserversorgung einzelner Zapfstellen oder für die Gruppenvrtsorgung
mehrerer dicht beieinander liegender Zapfstellen z.b. Küche und Bad eingesetzt.
Diese Geräte gibt es für Erdgas Propan und Butangas.

Trinkwassererwärmung sollte so kosteneffizient wie möglich erfolgen. Langfristig ist deshalb immer eine zentrale Warmwasserversorgung in Kombination mit dem Heizungssystem wirtschaftlicher. Dezentrale Systeme sind finanziell nur als Ergänzung sinnvoll - in Räumen ohne Warmwasser­anschluß, in denen nur wenig warmes Trinkwasser gebraucht wird.

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