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Therme-Brennwert

Heizung

Brennwert


Heiztechnik


Heizung ist nicht gleich Heizung, das Spektrum reicht von offenem Feuer im Kamin über moderne Zentral-heizungen, Gasetagenheizungen,Wärmepumpen bis zu solarunterstützte Heizungssysteme.

Die verschiedenen Möglichkeiten zu heizen unter-scheiden sich durch den Kompfort und die Auswirkung auf Klima und Geldbeutel. Gas und Öelbrennwert Geräte arbeiten hier besonders effizient.




Brennwert was bedeutet das



Bei der Brennwertheizung wird ein Teil der im Abgas enthaltene Wärme
zusätzlich genutzt. Stellt man einen Topf mit Wasser auf den Herd und er-
hitzt ihn, sogeht die Erwärmung auf 100 Grad sehr schnell dabei muss für
jedes Grad Temperaturanstieg eine Energie von 4,19 kj/kg aufgebracht
werden. Bis zum Siedepunkt ist die Wärme fühlbar und wird auch als sen-
sible Wärme bezeichnet.
Über eine Temperatur von 100 Grad C. erwärmt sich das Wasser nicht mehr.
Soll das gesamte Wasser verdampft werden muss weiter Wärme zugeführt
werden, dieses ist die latente Verdampfungswärme.Diese Wärme macht sich
die Brennwertheizung zu nutze.

Bei jedem Verbrennungsprozess steckt im Abgas auch Wasserdampf,
der diese latente Wärme enthält. Bei einer konventionellen Heizungsanlage
wird diese Wärme über den Schornstein an die Umgebung abgegeben.
Bei der Brennwertheizung lässt man das Abgas kondensieren, kühlt also ab
und nutzt die zusätzliche Wärme für die Heizung.

Die abgekühlten Abgase müssen über das Dach abgeführt werden,dafür
ist ein gegenüber Feuchte unempfindliches Abgassystem erforderlich
im Regelfall aus Polypropylen.

Durch die Nutzung des Brennwerteffektes kann die Brennwertheizung
Wirkungsgrade von über 100%
(rechnerrischer Wert) erreichen, allerdings sollte man hier beachten das es sich hier um den Kesselwirkungsgrad und nicht um den Anlagenwirkungsgrad handelt. Um einen höhren Wirkungsgrad der Anlage zu erreichen ist es notwendig einen Hydraulischen Abgleich durchführen zu lassen.

Heizwert und Brennwert

Der Heizwert (Hi) ist die bei einer Verbrennung maximal nutzbare Wärmemenge bei der es nicht zu einer Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes kommt, bezogen auf die Menge des eingesetzten Brennstoffes.

Der Brennwert (Hs) ist der wahre Energiegehalt eines Brennstoffes und ist gegenüber dem Heizwert (Hi) um die Wärmemenge größer, welche für das Verdampfen des Wassers benötigt wird.








Ohne Brennwert - Abgas ca 170 Grad
Energienutzen ca 80%


Mit Brennwert - Abgas ca 40 Grad
Energienutzen ca 108%




Mehr als 100 Prozent sind nicht drin.
Mit der vermehrten Verwendung der Bezugsgröße Brennwert sollte auch die Angabe von Nutzungsgraden über 100 Prozent bald der Vergangenheit angehören. Theoretische Nutzungsgrade von mehr als 100 Prozent kommen zustande, wenn die inzwischen veraltete Bezugsgröße Heizwert verwendet wird. Der Heizwert stammt aus der Zeit, als die Kondensationswärme technisch noch nicht genutzt werden konnte. Weil der Heizwert diesen Energiegehalt nicht berücksichtigt, ist er eine unzureichende Bezugsgröße.

Physikalisch unsinnige Angaben zum Nutzungsgrad stehen seit geraumer Zeit in der Kritik. „Es kann aus keinem Heizkessel am Ende mehr Wärme herauskommen, als am Anfang in Form von Brennstoff hineingesteckt wurde.





Unsinnige Nutzungsgrade von über 100 Prozent


Brennwertgeräte sind dafür konstruiert, die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärme durch Kondensation zu nutzen. Durch die Nutzung der im Abgas enthaltenen Wärme erhöht sich die theoretisch nutzbare Wärmemenge bei Heizöl EL um etwa sechs Prozent und bei Erdgas um rund elf Prozent. So ergeben sich physikalisch unsinnige Wirkungs- bzw. Nutzungsgrade von über 100 Prozent bezogen auf den Heizwert.

Sowohl gas- als auch ölbetriebene Brennwertgeräte nutzen den Brennstoff theoretisch zu maximal 100 Prozent aus. In der Praxis sind Oberflächen-, Auskühlungs- und Abgasverluste nicht zu vermeiden, so dass sich ein Nutzungsgrad von 98 Prozent ergibt



Wichtig beim Austausch von Heizgeräten !

Die aktuelle gesetzliche Regelung (RITE) regelt die Installation von Heizkesseln/Thermen in Wohnungen und setzt fest daß, Atmosphährische Heizgeräte bis zu einer Leistung bis 70 kw nicht mehr installiert werden können.
Daher, im Falle des Austausches eines alten Atmosphährischen Kessel ist dieser durch ein geschlossenes Heizgerät oder Brennwertgerät
Luftzufuhr von Außen zu ersetzen (Klasse5).
Auserdem, im Falle das die Abgasführung über die Fassade rausgeführt werden muß ist ebenfalls ein Heizgerät der (Klasse 5) zu verwenden zur Reduzierung der Emissionen. Diese Art Heizgeräte sind weniger umweltschädlich.





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