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Effizienz Pumpen

Heizung

Effizienz Pumpen





Die alten ungeregelten Standardpumpen arbeiten mit konstanter hoher Leistung.
Diese Pumpen können die Veränderung des Wasserdruckes in den Leitungen
nicht erkennen und pumpen weiter selbst wenn man mehrere oder alle
Heizkörperventile zugedreht hat.

Rund zehn Prozent Ihres jährlichen Stromverbrauchs verursacht der betagte Stromfresser, meist mehr als Waschmaschine und Kühlschrank zusammen. Ist die Pumpe ungeregelt, rotiert sie unnötiger Weise auch in den Sommermonaten mit gleicher Leistung weiter. Hocheffiziens Heizungsumwälzpumpen erbringen die gleiche Pumpenleistung wie herkömmliche Pumpen mit bis zu 70% weniger Energie. Intelligente Hocheffizienzpumpen hingegen sind nur dann aktiv, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das spart nicht nur Energie und Stromkosten, sondern mindert gleichzeitig den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2).

Die Leistungsaufnahme gegenüber einer gewöhnlichen Umwälzpumpe liegt anstatt von 40-100 Watt bei nur 5 Watt. Technisch veraltete Umwälzpumpen gehören wie Kühlschrank, Elektroherd, Wäschetrockner zu den größten Stromverbrauchern.





Eine Hocheffizienz Umwälzpumpe von WILO oder GRUNDFOSS erkennt die Veränderung in der
Rohrleitung und reagiert darauf in dem sie ihre Leistungsaufnahme den veränderten Druck-
verhältnissen anpasst. Wenn die Ventile aller Heizkörper geschlossen werden arbeitet die Hoch-
effizienzpumpe langsamer und verbraucht dadurch weniger Energie.
Auch während der Nachtabsenkung schaltet diese Pumpe zurück.

Nicht nur die Steuerung der Hocheffizienzpumpe ist fortschrittlich sondern auch der Motor
auserordentlich wenig Strom verbraucht.
Es handelt sich um einen elektronisch geregelten Syncronmotor mit Permanentmagnet-Rotor.
Er erreicht im Vergleich zu den herkömmlichen Pumpen ( Asynchronmotor) einen viel höheren
Wirkungsgrad.

Wichtig:
Werden bei bestehenden Wärmeerzeuger mit integrierter Heizungsumwälzpumpe alte, ungeregelte Pumpen gegen neue Effizienzpumpen gewechselt, verlieren die bestehenden Wärmeerzeuger ihre Gerätezulassung. Unkritisch ist der Pumpentausch bei Heizkesseln mit einer externen Umwälzpumpe. Doch auch hier müssten die Daten der alten und der neuen Pumpe verglichen werden, um die einwandfreie Funktion der Heizanlage zu gewährleisten.


Effizienzpumpen werden Pflicht


Das Zeitalter ungeregelter Umwälzpumpen in Nassläuferbauweise geht zu Ende. Auch einige technisch veraltete Serien mit elektronischer Regelung werden im kommenden Jahr nicht mehr angeboten. Sie erfüllen nicht die strengen Effizienzvorgaben der neuen EU-Verordnung, die im Januar 2013 in Kraft tritt. Für Heizung und Klima dürfen dann in der gesamten Europäischen Union – bis auf Lagerbestände – nur noch besonders stromsparende Hocheffizienzpumpen verkauft werden. In den Jahren 2015 und 2020 verschärfen sich die Effizienzvorgaben an die Nassläuferpumpen in zwei weiteren Stufen.

Aufgrund der Neuerungen wird sich das auf dem Markt freie verfügbare - Stand alone Pumpensortiment ab dem 1. Januar 2013 deutlich verändern. Rund 90 Prozent aller jetzt noch erhältlichen ungeregelten Heizungs-Umwälzpumpen dürfen nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Viele Serien fallen dadurch weg. Dieses betrifft in der Regel keine in ein Produkt integrierten Umwälzpumpen, da diese spezielle Pumpengehäuse oder mit einer Drehzahlsteuerung nur zur Nutzung in dem Produkt ausgelegt sind.



Denken im System


Hydraulischer Abgleich:


Unabhängig vom Pumpentausch ohne hydraulischen Abgleich werden
die näher am Heizkessel liegenden Heizkörper oft wärmer als die weit
entfernt liegenden. Das liegt daran , das Wasser immer den Weg des
geringsten Wiederstandes geht, und daher weniger warmes Heizwasser
die entfernt liegenden Heizkörper erreicht. Als häufige Gegenmaßnahme
wird leider oft die Leistung der Heizungspumpe erhöht, damit auch die
entfernt liegenden Räume warm werden. Dies ist eine sehr teure Gegen-
maßnahme, denn der Stromverbrauch der Pumpe steigt dadurch an.
Auserdem weden die der Pumpe nächstgelegenden Heizkörper dadurch
zu warm und die Strömungsgeräusche im Rohrnetz können zunehmen.
Die beschriebenen Nachteile werden durch den hydraulischen Abgleich
verhindert. Der Installateur muss dafür zunächst den Wärmebedarf jedes Raumes und des Rohrnetzes berechnen. Danach kann er
jeden Heizkörper durch die richtige Einstellung von Ventilen, von Differenzdruckreglern oder Rücklaufverschraubungen an die
Anforderungen anpassen. Falls die Heizkörper nicht mit diesen Utensilien ausgestattet sind werden sie im Nachhinein eingebaut.
Nach einem hydraulischen Abgleich ist der Weg oft frei für eine kleinere Pumpe im Idealfall eine hocheffizienz Heizungsumwälzpumpe.
Ein Pumpentausch macht grundsätzlich Sinn, wenn dadurch signifikant Energiekosten reduziert werden können.



  • Mit hydraulischen Abgleich:


  • Energieeinsparung
  • optim. Raumtemperatur
  • guter Systemwirkungsgrad
  • optim. Brennwernutzung
  • keine Fliesgeräusche
  • ideale Regelfähigkeit










  • Ohne hydraulischen Abgleich


  • unötiger Energieverbrauch
  • überhitzte oder unterkühlte Räume
  • schlechter Brennwertnutzen
  • Fliesgeräusche an den Ventilen
  • schlechter Wirkungsgrad der Anlage




Verbrauch neue Pumpe ca 11-18 Euro pro Jahr

Verbrauch alte Pumpe ca 90-149 Euro pro Jahr
(alte ungeregelte Standardpumpe)



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