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BHKW

Heizung

BHKW


Funktion BHKW

BHKW arbeiten nach den Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. BHKW sind Geräte die gleichzeitig Strom und
Wärme produzieren und sind kleine Kraftwerke, die die Abwärme nahezu vollständig als Heizwärme nutzen.
Ein BHKW besteht aus einem Verbrennungsmotor der den Generator antreibt.
Die Wärme aus den Motorkühlkreislauf und den erzeugten Abgasen wird im BHKW Modul über ein Wärme-
tauschersystem zurückgewonnen und kann direkt zur Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung
genutzt werden.

Aus wirtschaftlichen Gründen werden BHKW - Anlagen in der Grundlast dimensioniert. Hier werden dann
Laufzeiten von über 5000 Stunden im Jahr erreicht. Die Investitionskosten verteilen sich damit auf eine
grössere Energiemenge. Nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten dimensionierte BHKW Anlagen decken etwa
10 % bis 35 % der thermischen oder elektrischen Maximalleistung eines Objektes ab. Damit werden
5000 bis 7000 Stunden Laufzeit für das BHKW erreicht. Das BHKW deckt damit etwa 50 bis 80 % des
Jahresstrom und Wärmebedarf eines Objektes.

Beispiel: Kesselleistung 200 kw davon 20% = 40kw therm. Leistung



BHKW mit NT-Kessel




Beim Einsatz von BHKW zusammen mit konventionellen Heizkesseln oder NT-Kesseln (Niedertemperatur- Kesseln) ist die Einbindung des BHKW in den Rücklauf zum Kessel besonders vorteilhaft.

Ein BHKW kann auf diese Weise auch in bestehende Heizzentralen einfach integriert werden, es bedarf keiner besonderen Regelungstechnik.

Die Rücklaufleitung zum Heizkessel wird "angezapft", das im BHKW erwärmte Heizungswasser wird wieder in den Hauptrücklauf zum Kessel eingespeist. Die Rücklauftemperatur zum Kessel erhöht sich, die Kesselbetriebszeiten reduzieren sich.

Zur Reduzierung der Auskühl- und Abstrahlverlusten des Heizkessels insbesondere im Sommerhalbjahr kann eine Bypassleitung zum Kessel installiert werden. Ist der Kessel außer Betrieb, strömt das vom BHKW erwärmte Wasser am Kessel vorbei. Der Gesamtwirkungsgrad der Heizzentrale wird damit weiter erhöht.




BHKW mit Brennwertkessel und Pufferspeicher




Beim Einsatz von BHKW zusammen mit Brennwertkesseln ist die Einbindung des BHKW in den Rücklauf nachteilig, da hierbei die Brennwertnutzung eingeschränkt wird.

Das BHKW wird daher parallel zum Brennwertkessel ins Heizungsnetz eingebunden. Für den hydraulischen Ausgleich sorgt ein Pufferspeicher oder eine hydraulische Weiche, gegenseitige Beeinflussungen der Pumpen werden damit weitestgehend vermieden.

Die Kesselpumpe sollte temperaturabhängig geregelt werden, um bei Kesselbetrieb eine Überströmung zu vermeiden (Überströmung: Der Kessel heizt sich über den Pufferspeicher selbst den Rücklauf auf).

Der Temperaturfühler für die Anforderung der Wärmeerzeuger befindet sich im oberen Teil des Pufferspeichers (oder der hydraulischen Weiche), so wird die durch das BHKW eingespeiste Wärme mit erfasst.

Dieses Anlagenschema kommt insbesondere bei Neuanlagen mit Brennwertkessel zu Anwendung.






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